Haben Sie Zahnfleischbluten? Eine Parodontitis könnte die Ursache sein

Haben Sie Zahnfleischbluten? Eine Parodontitis könnte die Ursache sein

Eine Parodontitis zählt zu den den häufigsten Erkrankung in Deutschland. Als Parodontitis wird eine bakterielle Entzündung des Zahnbettes bezeichnet, die weitreichende Folgen für den gesamten Organismus haben kann und unter anderem zu Herz-Kreislauf-Problemen führt. Als Vorbote einer Parodontitis gilt immer eine Zahnfleischentzündung, die mit einer Schwellung des Zahnfleisches beginnt. Verursacht wird diese Entzündung durch Bakterien, die sich ober- und unterhalb vom Zahnfleisch ansiedeln und weiter in Richtung Zahnwurzel wandern können. Es entsteht nun ein Spalt zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch, die Zahnfleischtasche. Sie stellt einen idealen Lebensraum für weitere Bakterien dar, die im schlimmsten Fall sogar den Kieferknochen zerstören können. Bei Parodontitis handelt es sich um eine schleichende Erkrankung, die Patienten erstmal nicht bemerken, da zunächst keine Schmerzen auftreten. Erste Anzeichen, wie leichtes Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Reinbeißen in einen Apfel, sollten daher ernst genommen werden.

 

Parodontitis minimalinvasiv behandeln

In der Zahnarztpraxis von Dr. Schlösser und Dr. Klein in Olpe werden Erkrankungen des Zahnhalteapparats durch regelmäßige Kontrollen und verschieden Verfahren schnell festgestellt. Dabei wird unter anderem die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Bei einem gesunden Zahnhalteapparat liegt das Zahnfleisch straff an der Zahnwurzel an. „Stellen wir eine Parodontitis fest, führen wir die Therapie gezielt, aber sehr schonend durch“, erklärt Dr. Moritz Klein. Grundlage jeder Behandlung ist die vollständige Beseitigung der verursachenden bakteriellen Beläge. Durch eine gezielte Therapie kann die Erkrankung gestoppt werden. Je nach Aggressivität der Bakterien wird zusätzlich zur Behandlung der Einsatz von Antibiotika in verschiedenen Formen angewendet, um die Bakterien abzutöten, die für die Erkrankung verantwortlich sind. „Dank moderner Verfahren können wir unsere Patienten minimalinvasiv behandeln. Selten ist ein kleiner chirurgischer Eingriff an einzelnen Zähnen notwendig, um Zahnsteinreste und Bakterien, die in schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen und Wurzelgabelungen verblieben sind, zu entfernen. Die Wunde heilt sehr schnell und bereitet meist keine Schmerzen“, so Dr. Klein.

 

Nachsorge im Blick behalten

Nach erfolgreicher Therapie ist es sehr wichtig, an die Nachsorge zu denken und die Beläge in regelmäßigen Abständen professionell entfernen zu lassen. Nur so kann effektiv einer erneuten Erkrankung vorgebeugt werden. „Mit unserem individuellen Prophylaxe-Plan und der Mithilfe unserer Patienten können wir die Parodontitis auch langfristig erfolgreich stoppen und zur Gesundheit des gesamten Organismus beitragen,“ weiß Dr. Klein.

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